Wiedervernässungsmaßnahme im NSG "Christenberger Talgrund"



Wiedervernässung eines Teilbereiches des NSGs "Christenberger Talgrund" im Burgwald

In einer beispielhaften Aktion hat unser Verein im Jahre 2000 eine Wiedervernässungsmaßnahme im NSG "Christenberger Talgrund" vorgenommen. Nach vielen Fehlversuchen durch einzelne Staumaßnahmen in den Vorjahren hat die Aktionsgemeinschaft aus Eigenmitteln und Mitteln der Oberen Naturschutzbehörde auf etwa 300 m den zentralen Draingraben westlich der Straßenquerung im NSG Christenberger Talgrund verfüllt.

Dem saisonalen Starkwasser im Frühjahr sollte damit die Möglichkeit genommen werden lokale Staubauwerke zu umspülen.

Das Verfüllmaterial für den Graben wurde vor Ort am nördlichen Talhang entnommen.

 

 So etwa hat die Fläche vor der Verschließung des Grabens ausgesehen.

 

 

Der Boden ist durch die Fichten stark beschattet. Die Nadelstreu verhindert das Wachstum jeglichen Bodenbewuchses.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits nach ein paar Jahren kann man nur noch ahnen, wo der zentrale Graben entlang führte.

 

 

Das Wasser wird nicht mehr schnell durch den Zentralgraben abgeführt, sondern verteilt sich in der Fläche, fließt durch flache Mulden und bildet kleine Tümpel.

 

 

Immer mehr Sand wird aufgefüllt und kann durch die gegen Null gehende Fließkraft des Wasser nicht mehr abgeführt werden.

 

 

 Der Lohn unserer Arbeit: auf den sandigen Flächen siedelt sich, nach dem schon Sonnentau und Wollgras wiedergekehrt sind, der äußerst seltene Moorbärlapp (Lycopodiella inundata) wieder an. Er galt im Bereich Münchhausen seit 30 Jahren als verschollen.

 

 

 


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